Go-wild

Modellflug ist ein Naturerlebnis. Die Fliegerei wird stark von Thermik, Wind, Böen, Temperatur, Jahreszeit, dem Stand der Sonne, der Sichtweite sowie Schnee und Eis beeinflusst. Selbst die Höhe der Grasnarbe unseres Flugfeldes oder die Position von Mauselöchern kann entscheidenden Einfluss auf den Verlauf eines Fluges haben.

Segelflieger lernen den Umgang mit der Thermik von Bussarden. Es ist auch eine unbeschreiblich schöne Erfahrung, wenn Bussarde ihre Kreise mit den Segelfliegern wie selbstverständlich teilen. Für Jetflieger sind hingegen Schwalben von Interesse. Deren Fähigkeit bleibt allerdings unerreicht. Wenn Schwalben lächeln könnten ... .

Die Sonne nutzen wir mit Solarzellen zum Aufladen unserer Akkus. Und wer einmal im Sommer einen Tag lang auf dem Flugplatz war, weiß, wie sich Urlaub „da draußen“ anfühlen kann.

Es wird auch immer wieder beobachtet, wie Mitglieder wie selbstverständlich anfangen, den Müll von Spaziergängern auf dem Rückweg aufsammeln. Keiner kann sich hier der Wirkung eines Tages auf dem Flugfeld verschließen. So haben wir sehr begrüßt, dass an unseren Flugbereich angrenzend das Arboretum entstand, mit dem auch die Vogelvielfalt langsam wieder zunimmt.

So richten wir uns mit unseren Jahresterminen heute sogar beispielsweise nach dem Brutkalender der Feldlerche, auch wenn sie bis zu drei mal im Jahr brütet und sie sich wegen der vielen Spaziergänger und der Hunde selten zeigt.